Sandelholz-Mala 108 Perlen – aus dem Klosterladen Namdroling
Sandelholz-Mala 108 Perlen – aus dem Klosterladen Namdroling
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Warum 108 Perlen?
Im Buddhismus und Hinduismus gilt die 108 als heilige Zahl. Mit der Mala zählst du Mantras oder Atemzüge – eine volle Runde sind 108 Wiederholungen. Die grosse «Guru-Perle» markiert Anfang und Ende.
So benutzt du deine Mala
- Halte die Mala in der rechten Hand, sie liegt über dem Mittel- oder Ringfinger.
- Beginne bei der Perle direkt neben der Guru-Perle.
- Ziehe bei jedem Mantra oder Atemzug eine Perle mit dem Daumen zu dir.
- An der Guru-Perle angekommen, überspringst du sie nicht – drehe die Mala und gehe in die andere Richtung zurück.
Pflege
Bewahre deine Mala trocken auf und schütze sie vor Wasser und Parfüm. Am schönsten liegt sie in einem Stoffbeutel oder auf deinem Altar.
Du bist unsicher, welche Mala zu dir passt? Schreib uns oder komm im Laden vorbei – wir beraten dich gerne persönlich. →
Kunsang
„Wenn jemand bei uns an der Kramgasse zum ersten Mal eine Mala in die Hand nimmt, merke ich oft: Die Finger finden ganz automatisch die Perlen, fast wie von selbst. Bei dieser Mala aus dem Klosterladen von Namdroling passiert das besonders schnell – das warme, rotbraune Holz liegt einfach gut in der Hand."
Sandelholz-Mala mit 108 Perlen aus Namdroling
Ein kleiner Punkt, der mir wichtig ist, weil ich ihn oft erkläre: „Sandelholz" ist nicht immer dasselbe Holz. Echtes, helles Sandelholz (Santalum album) ist cremefarben und wird wegen seines starken Duftes vor allem für Öle und Räucherwerk verwendet – heute ist es selten und streng geschützt.
Die Mala hier besteht aus rotem Sandelholz (Pterocarpus santalinus). Du erkennst es an der satten, rotbraun bis kastanienfarbenen Tönung und der feinen Maserung, die bei jeder Perle leicht variiert – kein Stück gleicht dem anderen.
108 Perlen, eine grössere Guru-Perle und ein mehrfädiger Quasten-Anhänger in Bordeaux – die klassische Form. Mit rund 30 g Gewicht lässt sich die Mala mehrfach um das Handgelenk wickeln oder als längere Mala um den Hals tragen.
Herkunft – aus dem Klosterladen von Namdroling
Das Namdroling Kloster liegt in Bylakuppe, Südindien, und ist eines der grössten Klöster der Nyingma-Tradition im Exil – bekannt auch als „Goldener Tempel". Direkt vor Ort gibt es einen kleinen Laden, der von den Mönchen selbst geführt wird.
Dort finden Pilger und Besucher Räucherwerk, Malas, Bücher und religiöse Gegenstände – diese Mala stammt genau aus diesem Laden. Der Erlös kommt direkt der Klostergemeinschaft zugute: dem Unterhalt und der Ausbildung der Mönche und Nonnen, die dort leben.
Bedeutung & Tradition
Eine Mala mit 108 Perlen ist im tibetischen Buddhismus das Werkzeug, um Mantras zu zählen – am bekanntesten ist OM MANI PADME HUM, das Mantra des Mitgefühls. Jede Perle, die zwischen den Fingern weiterwandert, ist eine kleine Wiederholung, ein kleiner Moment der Konzentration.
Was ich an dieser Mala besonders mag, ist die Farbe: Dieses warme, erdige Rotbraun erinnert an Wurzeln, an etwas, das fest mit dem Boden verbunden ist. Wenn jemand zu mir kommt, der sich „ungeerdet" fühlt – viel im Kopf, wenig im Körper – lege ich oft genau diese Mala in die Hand.
Pflege & Anwendung
- Aufbewahrung: am besten im traditionellen Brokat-Beutel, geschützt vor Staub und direkter Sonne
- Cremes & Parfum: vor dem Auftragen die Mala kurz ablegen – Öle und Duftstoffe können die Oberfläche verändern
- Reinigung: ein trockenes, weiches Tuch reicht völlig – kein Wasser, kein Alkohol
- Tägliche Anwendung: morgens ein paar Runden, ein paar bewusste Atemzüge – ein guter Start in den Tag
Schau sie dir am besten selbst an – oder komm vorbei in der Kramgasse 63, dann spürst du direkt, wie warm sich das Holz in der Hand anfühlt.


